Das Café Josefa teilt sich seine Räumlichkeit mit der Tapas Bar "Knolle und Kohl".

Daniela Weinhold (26) betreibt zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Nasti Broda (33) das Restaurant „Knolle und Kohl“, das abends regionale Tapas serviert. Die Besonderheit daran: Das Tapas Restaurant nutzt dabei die Räumlichkeit des Café Josefas, das seine Gäste tagsüber empfängt. So kann die Lokalität parallel genutzt werden – bis Nachmittag als Café und bis Mitternacht als Pintxos Bar.

Der große Vorteil der Nutzung der geteilten Läden besteht darin, dass Gründer sich nicht jahrelang an Pachtverträge binden und keine horrenden Kredite aufnehmen müssen. Das erlaubt den Betreibern Ideen und Konzepte flexibler und mutiger umzusetzen.

Es liegt den beiden Geschäftspartnerinnen am Herzen, die Idee der geteilten Läden populär zu machen. Deshalb haben sie die Onlineplattform „Shared Square“ ins Leben gerufen, um Menschen zusammenbringen, die einen Laden haben, aber ihn zu bestimmten Zeiten nicht nutzen und jene, die eine Idee haben.

Das Knolle und Kohl ist bereits das zweite Projekt der Visionärinnen. Gestartet haben die beiden mit dem „Bananaleaf“, einem veganen Frühstückslokal in der Nudo Pastabar, die erst abends öffnet. Seit Januar gastiert das „Bananaleaf“ jeden Samstag im „Restless“ in der Luisenstraße mit einem Yoga-Workshop.

Warum nicht also abends den Kindergarten als Yogastudio oder das kleine Café als Bar nutzen?

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.idee-parallelnutzung-knolle-und-kohl-der-traum-von-den-geteilten-laeden.b8a92c7b-34ce-489e-b4e9-ffa8e0331a58.html

Adresse des Projektes:

Westendstraße 29,80339 München

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