Wer Geld bei der Einrichtung oder Neugestaltung sparen möchte, kann sicherlich den Upcycling-Weg beschreiten, der aktuell absolut im Trend liegt. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Upcycling bedeutet nicht, dass ein wilder Stilmix aus Flohmarktartikeln die neue Gaststube füllen darf, denn das wirkt schnell schäbig. Upcycling funktioniert immer dann besonders gut, wenn beispielsweise aus einer Geschäftsauflösung heraus mehrere gleiche Möbelstücke für günstiges Geld erworben werden können. Diese Möbel tragen dann eine Handschrift und können so aufbereitet werden, dass es zum Stil des Restaurants oder Cafés passt.

Tipp: Im Pub-Ambiente muss es ein wenig dunkel und verrucht sein; typisch amerikanisch wären hingegen Tische ohne Tischdecken und groß dimensionierte, lederne Sitzbänke. Upcycling muss allerdings nicht bedeuten, dass der komplette Betrieb dahingehend umgebaut wird. Denkbar ist auch, mit ein paar durchdachten Details etwas Neues, Pfiffiges zu erschaffen. Für Beleuchtungsideen eignen sich beispielsweise immer Flaschen mit Lichterketten. In einem trendigen Café könnten sich hölzerne Obstkisten als Gestaltungselement durchsetzen - und zwar vom Hocker bis zur Deckenlampe.

Auch Details wie etwas Türgriffe aus einem Suppenlöffel können zum echten Hingucker im alten-neuen Restaurant/Café werden. Übrigens: Upcycling soll es sogar in der Restaurantküche geben, heißt es. Dabei verwenden zwei Köche aus New York vor allem Produkte, die bereits aussortiert wurden - und machen daraus in der Regel etwas wahrlich Köstliches.

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